Wir hatten bei einem Busunternehmer gebucht: „Donautraum alles inclusive mit MS Lady Cristina“. Dazu gehörte auch das Abholen mit dem Taxi von der Haustür. Dies geschah allerdings schon um 3 Uhr in der Nacht, was wir als unangenehm empfanden. War aber notwendig, weil das Einschiffen in Passau schon um 15.30 Uhr stattfand. Die Weiterfahrt erfolgte dann mit einem Bus von Peine aus.
Die Lady Cristina war ein sehr elegantes Schiff für ca.140 Gäste. Die Größe unserer Kabine empfanden wir als angemessen.
Auch der Service an Bord und vor allem das Essen waren hervorragend. Mittags und abends wurde ein leckeres 4 – Gängemenue serviert.
In Dürnstein in der Wachau fand der erste Landgang statt. Nach einem Spaziegang durch die mittelalterliche Altstadt stand eine Weinverkostung auf dem Programm.
Es war ein regnerischer Tag, aber im Laufe der Woche wurde es immer besser, bis wir in den letzten Tagen einige Stunden auf dem Sonnendeck unseres Schiffes verbringen konnten.
Auf der nächtlichen Fahrt hierher mussten wir einige Schleusen passieren. Bei der ungewohnten Geräuschkulisse fiel das Schlafen schwer.
Abends brachte uns der Bus, der uns übrigens während der ganzen Reise begleitete, nach unserer Ankunft in Wien nach Grinzing zum Heurigen. Da wir aber 2 Stunden vorher das Abendmenue eingenommen hatten, konnten wir die Schlachteplatte nicht wirklich genießen.
Am nächsten Tag stand der Besuch Wiens im Mittelpunkt. Auf einer Rundfahrt und einem Rundgang sahen wir viele Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die zahlreichen Informationen kann ich hier nicht im Einzelnen wiedergeben. Ich beschränke mich auf einzelne Fotos.
Wären wir übrgens 2 Wochen früher zu unserer Reise gestartet, wäre sie wohl im wahrsten Sinne des Wortes „ins Wasser gefallen“. Wegen des Hochwassers an der Donau wurden alle Touren abgesagt. Einige Schutzmaßnahmen konnte man noch am Wegesrand erkennen.
Von Wien ging es nach Esztergom in Ungarn. Dort galt es die Basilika zu besichtigen. Sie ist 100 m hoch und bietet Sitzplätze für ca. 8000 Gläubige.
Das malerische Donauknie erlebten wir auf einer Bustour. Unser Schiff sollten wir erst wieder in Budapest betreten. In Szentendre – dem Montmartre der Donau – machten wir einen Spaziergang entlang etlicher Galerien.
Budapest, Ungarns Hauptstadt, ist durch die Donau in zwei Teile geteilt. Die Kettenbrücke aus dem 19. Jahrhundert verbindet das hügelige Buda – Viertel mit dem flachen Pest.
Auf einer Anhöhe in Buda befindet sich auch die riesige Burganlage.
In Budapest begann dann auch wieder die Rückreise. In einem Rutsch ging es bis nach Bratislava. Unterwegs sahen wir am Ufer einige Pfahlbauten mit Reusen. Eine geschickte Lösung, wobei ich nicht weiß , wie der Fischbestand der Donau ist.
Bratislava, die Haupstadt der Slowakei, hieß bis 1914 Preßburg.
Die SNP -Brücke ist eine besondere Attraktion mit einem Restaurant in 80 Meter Höhe.
Unsere letzte Station war Melk , genauer gesagt, das Stift Melk. Das Benediktiner Kloster ist ein riesieger Komplex, errichtet in der ersten Hälfte des 18. Jh. Die Südfassade ist z.B. 362 m breit. Zu den Glanzpunkten gehören eine Bibliothek mit 16000 Bänden und die Stiftskirche. (Fotografieren verboten.)
Durch viele Schleusen ging es dann am nächsten Tag zurück nach Passau und weiter mit Bus und Taxi nach Wennigsen.
Die Donau ist 2860 km lang. Einen besondes schönen Abschnitt konnten wir erkunden.




























