Neuharlingersiel

In der letzten Augustwoche verbrachten wir ein paar schöne Tage in Neuharlingersiel an der Nordsee. Der Ort ist seit 1979 Heilbad und der Fährhafen nach Spiekeroog. Unsere Wohnung lag fußläufig nahe zum Strand und zum Ortskern mit dem Kutterhafen. Die Entwicklung des Ortes kann man der folgenden Intotafel entnehmen.

Heute liegen noch 10 Kutter im Hafen, von denen 4 noch rausfahren zum Krabbenfischen.

Sieltor

Fähre nach Spiekeroog

Fähre nach Spiekeroog

Nahe am Hafen findet man den Sielhof – ein altes Herrenhaus, das heute als Haus des Gastes dient.

Der Nordseeradweg ist entlang des Deiches angelegt.Er ist breit  und angenehm zu befahren.

Nach Westen kommt man nach ca. 8 km nach Bensersiel. Mehrmals legten wir aber schon nach dem Start einen Zwischenstopp an einer Strandbar ein.

Bensersiel

Eine nicht so attraktive Radtour unternahmen wir in östliche Richtung nach Harlesiel. Wegen Deichbau war der Fahrradweg gesperrt. Entlang einer Straße ging es nach Harlesiel. Ein Ort, der uns gar nicht gefiel – dewegen auch kein Foto.

In Neuharlingersiel gibt es einen breiten Sandstrand. Wir hatten zwar nachmittags immer Flut, aber der Zugang zum Wasser war beschwerlich und zum Schwimmen hätte man weit ins Watt gehen müssen. Wir haben verzichtet. Der Ort verfügt aber über das „BadeWerk“ mit einem Meerwasserhallenbad und sonstigen Wellnesseinrichtungen, z. B. Thalasso. Der Begriff stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet  „Meertherapie“, also Anwendungen  mit Algen, Meerwasser oder Schlick o.ä.. Heidi hat sich ein paar Mal diesbezüglich verwöhnen lassen. Neuharlingersiel darf sich auch wegen dieser Einrichtungen Thalasso – Nordseeheilbad nennen.

Aber auch kulinarisch hat der Ort einiges zu bieten. In der Fischerei Genossenschaft kann man z. B. fangfrischen Fisch oder leckere Krabben genießen.Allerdings nicht ganz billig.

Insgesamt haben wir den Aufenthalt an der Nordsee genossen. Das beständig angenehme Wetter mit 20 bis  25 Grad am Nachmittag trug wesentlich dazu.

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Tannheimer Tal im Sommer

Wir waren schon einmal im Winter  im Tannheimer Tal, daher wissen wir , dass das etwa 20 km lange Tal eine nahezu ebene Talsohle hat – sehr geeignet zum Radfahren. Außerdem locken einige Bergbahnen, die durch die Buchung unserer Wohnung inklusiv waren. Gute Vorausstzungen für einen entspannten Urlaub.

Das Tal liegt in Tirol – nicht weit entfernt von Bad Hindelang.

Von unserem schönen Apartement in Tannheim hatten wir einen großartigenBlick auf den Hausberg des Ortes – das Neunerköpfle(186m). Es ist auch sehr beliebt als Startplatz für Paragleider.

Abendstimmung

Unser erster Ausflug ging dann auch mit dem Lift hoch auf den Berg. Nach einer kleinenWanderung landeten wir zur Einkehr in der Grundhütte.

Am Folgetag kamen die Räder zum Einsatz. Auf asphaltierten Nebenwegen ging es durch die Wiesenlandschaft nach Grän und weiter zum Haldener See.

Trollblume

Knabenkraut (Orchidee)

 

Eine besonders schöne Radtour führte uns zum Vilsalpsee. Die Straße dorthin ist tagsüber für  PKW gesperrt. Sehr angenehm! Am Ziel überraschte uns eine neue Gaststätte, die u. E. in diesem Baustil dort nicht hinpasst.

 

Es gibt aber noch am anderen Ende des Sees die „Vilsalpe“, wo wir einkehren konnten.

Am späten Nachmittag kam dann ein heftiges Gewitter auf. Wir  waren schon wieder zuhause, als ein Hagelschauer niederprasselte.Die Körner waren zum Glück relativ klein und richteten keinen Schsden an , z. B. auf unserem Auto.

Eine 3. Radtour ging in die andere Richtung im Tal über Zöblen nach Schattwald. Unterwegs machten wir Rast an einigen bewirtschafteten Forellenteichen. Die frisch geräucherten Forellen waren verlockend, wir entschieden uns aber für ein Schinken-Käse – Brettl.

Die Bergbahnen hatten wir noch nicht alle ausgenutzt. So starteten wir am letzten Tag zu einer Autotour zuerst nach Grän, um auf das Füssener Jöchle  (1818 m) zu fahren. Ich hielt mich vorwiegend in der Nähe der Bergstation auf und beobachtete die Wolkenschwaden, die plötzlich am Berg hochzogen, aber genau so schnell von der Sonne wieder weggebrannt wurden.

 

 

Heidi unternahm in der Zwischenzeit eine ausgedehnte Wanderung vorbei an einem riesigen „Sonnenhut“ zum Jamskopf  (1890 m).

Am Nachmittag fuhren wir nach Schattwald, um mit der Wannenjochbahn ( Sessellift) auf das Wannenjochstadl ( 1565 m) zu kommen. Von dort hatten wir einen herrlichen  Blick über das ganze Tal.

Ganz hinten kann man den Haldener See erkennen.

Die Einheimischen  sagen ja, es wäre das schönste Hochtal in Europa. Es ist wirklich sehr schön! Die verschiedenen Ortschaften liegen so zwischen 1000 m und 1200 m hoch.

Schlussbemerkung:   Im Gegensatz zur Anreise mit Zwischenübernachtung und den vielen Staus auf der Autobahn gelang die Rückreise in einem Rutsch.

 

 

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Berlin

Wir reisten mit der Bundesbahn an und es gilt festzustellen: Alle  Züge bei Hin- und Rückfahrt waren pünktlich. Wir hatten uns für 4 Nächte in Berlin- Mitte im Hotel Maritim Pro Arte in der Friederichstr. /Ecke  Unter den Linden einquartiert – also sehr zental gelegen, um vieles zu Fuß zu erreichen. Sehr zu empfehlen!

Ausblick von unserem Zimmer im 11. Stock

Noch am Anreisetag gingen wir zum nahegelegenen Gendarmenmarkt.Er gehört zu den schönsten Plätzen der Stadt. Drei prächtige Gebäude prägen ihn: Der Deutsche  und der Französische Dom sowie das Konzerthaus. Der Platz wurde erst kürzlich neu gestaltet. Viele Berliner kritisieren, dass er keine Grünflächen erhalten hat. Uns hat die Großzügigkeit gefallen.

Deutscher Dom

 

Französischer Dom

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Konzerthaus war eingerüstet, daher kein Foto.

Für den Abend hatten wir 2 Karten für den Friedrichstadt Palast gebucht.Die Show „Falling in Love“ auf der größten Theaterbühne der Welt war mitreißend. Vor allem die Balleteinlagen und Akrobatikvorführungen waren toll. DieBühnentechnik sorgte für aufregende Effekte. Es erinnerte uns an eine Show, die wir mal vor vielen Jahren in Las Vegas besuchten. 1800 Zuschauer waren dabei,  jeden Tag ausverkauft. Fotos durfte man nur vom Schlussauftritt machen.

Am nächsten Tag machten wir uns auf zum Brandenburger Tor und zum Reichstag.

Ein Besuch der Reichstagskuppel war nicht möglich –   ausgebucht.

Somit  ging es zügig weiter zum Potsdamer PLatz  und zum Spionage Museum. Es bietet eine Reise durch die Geschichte der Spionage von der Antike bis zur Gegenwart. Unter den zahllosen Exponaten war auch der wohl teuerste Trabi. Er konnte dank Infrarotkameras auch nachts fotografieren und wurde deswegen zur Überwachung eingesetzt.

Wir hatten uns schon zuhause die Berlin Welcome Card für 3 Tage gekauft. Das hat den Vorteil, dass man alle Verkehsmittel mit dem Ticket benutzen kann und obendrein erhält man bei vielen Einrichtungen und Museen  Ermäßigung. Also zügig wleder in die U-Bahn zum Check Point Charly. Das war der Übergang vom russischen zum amerikanischen Sektor zu DDR Zeiten.

Mehr durch Zufall entdeckten wir am Abend  bei einem Spaziergang auf der Suche nach einem Restaurant am Schiffsbauerdamm an der Spree das Lokal „Die Berliner Republik“ Die Kneipe bietet 18 Biersorten und deutsche Spezialitäten wie Königsbeger Klopse oder Buletten an. Wie auf der Börse werden auf Bildschirmen ab 17 Uhr die aktellen Bierpreise angezeigt. Am Nachbartisch wurde ein 1,5 Liter Krug geordert. Es gefiel uns  dort so sehr, dass wir am nächsten Abend noch einmal dort waren.  (25% Emäßigung auf das Essen)

Mit der Fahrt zum Alexanderplatz starteten wir am nächten Morgen zu einer Tour durch die kulturelle Mitte Berlins.

Neptunsbrunnen

St Marien Kirche

Weiter ging es zu denHackeschen Höfen – einem Gebäudekomplex  mit 8 Gewerbehinterhöfen, seit 1977 unter Denkmalschutz.

Am Roten Rathaus vorbei, dem Sitz des Berliner Bürgermeisters und des Senats, nähertem wir uns dem Nikolaiviertel, dem ältesten Siedlungsgebiet der Hauptstadt. Rund um die Nikolaikirche – heute ein Museum – wurden die im 2. Weltkrieg zerstörten Bürgerhäuser wieder aufgebaut.

Ähnlich erging es dem Humboldt – Forum im ehemaligen Berliner Schloss, das erst 2021 wieder eröffnet wurde. Es ist heute ein Universalmuseum mit vielen wechselnden Ausstellungen. Vorab musste an diesem Ort der Palast der Republik aus DDR – Zeiten abgerissen werden. Erst dann konnte die Barockfassade wieder aufgebaut werden.

Humboldt – Forum mit Dom

Den letzten Tag unseres Aufenthaltes in Berlin wollten wir im Westteil der Stadt verbringen.  Unser Ziel, das Olympiastadion, erreichten wir erst nach einigen Irrfahrten wegen Bauarbeiten im U -Bahnnetz. Enttäuschung am Ziel: Wegen eines Fußballspiels von Hertha BSC gegen Magdeburg am Abend war die Besichtigung nicht möglich.

Also zurück in die City mit einem Zwischenstopp an der Gedächtnis Kirche.

Als letzte Unternehmung machten wir am Nachmittag  bei herrlichem Frühlingswetter eine einstündige Bootstour auf der Spree. Sie führte am Regierungsviertel und anderen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Bundeskanzleramt

Dom

Wie schon erwähnt: Ein ICE brachte uns pünktlich nach Wennigsen zurück.

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Donaukreuzfahrt

Wir hatten bei einem Busunternehmer gebucht: „Donautraum alles inclusive mit MS Lady Cristina“. Dazu gehörte auch das Abholen mit dem Taxi von der Haustür. Dies geschah allerdings schon um 3 Uhr in der Nacht, was wir als unangenehm empfanden. War aber notwendig, weil das Einschiffen in Passau schon um 15.30  Uhr stattfand. Die Weiterfahrt erfolgte dann mit einem Bus von Peine aus.

Die Lady Cristina war ein sehr elegantes Schiff für ca.140 Gäste. Die Größe unserer Kabine empfanden wir als angemessen.

Auch der Service an Bord und vor allem das Essen waren hervorragend. Mittags und abends wurde ein leckeres 4 – Gängemenue serviert.

In Dürnstein in der Wachau fand  der erste Landgang statt. Nach einem Spaziegang durch die mittelalterliche Altstadt stand eine Weinverkostung auf dem Programm.

Es war ein regnerischer Tag, aber im Laufe der Woche wurde es immer besser, bis wir in den letzten Tagen einige Stunden auf dem Sonnendeck unseres Schiffes verbringen konnten.

Auf der nächtlichen Fahrt hierher mussten wir einige Schleusen passieren. Bei der ungewohnten Geräuschkulisse fiel das Schlafen schwer.

Abends brachte uns der Bus, der uns übrigens während der ganzen Reise begleitete, nach unserer Ankunft in Wien nach Grinzing zum Heurigen. Da wir aber 2 Stunden vorher das Abendmenue eingenommen hatten, konnten wir die Schlachteplatte nicht wirklich genießen.

Am nächsten Tag stand der Besuch  Wiens im Mittelpunkt. Auf einer Rundfahrt und einem Rundgang sahen wir viele Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die zahlreichen Informationen kann ich hier nicht im Einzelnen wiedergeben. Ich beschränke mich auf einzelne Fotos.

Stephansdom

Hofburg

Hofburg

Wären wir übrgens 2 Wochen früher zu unserer Reise gestartet, wäre sie wohl im wahrsten Sinne des Wortes „ins Wasser gefallen“. Wegen des Hochwassers an der Donau wurden alle Touren abgesagt. Einige Schutzmaßnahmen konnte man noch am Wegesrand erkennen.

Von Wien ging es nach Esztergom in Ungarn. Dort galt es die Basilika zu besichtigen. Sie ist 100 m hoch  und bietet Sitzplätze für ca. 8000 Gläubige.

Das malerische Donauknie erlebten wir auf einer Bustour. Unser Schiff sollten wir erst wieder in Budapest betreten. In Szentendre – dem Montmartre der Donau – machten wir einen Spaziergang entlang etlicher Galerien.

Budapest, Ungarns Hauptstadt, ist durch die Donau in zwei Teile geteilt. Die Kettenbrücke aus dem 19. Jahrhundert verbindet das hügelige  Buda – Viertel mit dem flachen Pest.Auf einer Anhöhe in Buda befindet sich auch die riesige Burganlage.

 

 

Residenz von Ministerpräsident Orban innerhalb der Burganlage

 

Blick von der Burg auf die Stadt

Das Parlamentsgebäude

 

Gellert Bad

In Budapest begann dann auch wieder die Rückreise. In einem Rutsch ging es bis nach Bratislava. Unterwegs sahen wir am Ufer einige Pfahlbauten mit Reusen. Eine geschickte  Lösung, wobei ich nicht weiß , wie der Fischbestand der Donau ist.

Die Burg von Bratislava auf der Hinfahrt

Bratislava, die Haupstadt der Slowakei, hieß bis 1914 Preßburg.

Die Burg bei Tageslicht

Die Oper

Die SNP -Brücke ist eine besondere Attraktion mit einem Restaurant in 80 Meter Höhe.

Unsere letzte Station war Melk , genauer gesagt, das Stift Melk. Das Benediktiner Kloster ist ein riesieger Komplex, errichtet in der ersten Hälfte des 18. Jh. Die Südfassade ist z.B. 362 m breit. Zu den Glanzpunkten gehören eine Bibliothek mit 16000 Bänden und die Stiftskirche.  (Fotografieren verboten.)

 

Durch viele Schleusen ging es dann am nächsten Tag zurück nach Passau und weiter mit Bus und Taxi nach Wennigsen.

Die Donau ist 2860 km lang. Einen besondes schönen Abschnitt konnten wir erkunden.

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Usedom

Für die lange Anreise nach Usedom hatten wir eine Zwischenübernachtung eingeplant. Wir wählten  Caputh am Schwielowsee in der Nähe von Potsdam aus. Dort hatten wir schon einmal ein paar Tage Urlaub gemacht.

Für 10 Tage hatten wir uns eine schöne gr0ße Ferienwohnung in Bansin gemietet. Sie lag sehr günstig in der Nähe zu einem Einkaufszentrum, nur ca. 800 m zum Strand und nahe bei einem kleinen See.

Bansin ist neben Heringsdorf und Ahlbeck eines der 3 Kaiserbäder auf der Insel Usedom.

Vor rund 100 Jahren war es das wohlhabende Bürgertum und der Adel aus Berlin, die zur Sommerzeit nach Usedom reisten. Sie hinterließen ein einzigartiges erhaltenes Ensemble prachtvoller Villen. Besonders schön sind die an der Bansiner  Bergstraße etwa von 1897 bis 1905 auf Lücke gebauten Häuser , die den Blick auf die Ostsee auch aus der zweiten Reihe zulassen.

Alle 3 Bäder haben Seebrücken gebaut:In Bansin ist es ein einfacher Holzsteg, in Heringsdorf steht die modernste und in Ahlbeck die m. E. älteste und auch schönste-

Seebrücke Bansin

Heringsdorf

Ahlbeck

Wir sind mehrmals die Bäder abgefahren – immer entlang  des Strandes auf einem gut ausgebauten Radweg neben der Promenade. Der Strand auf Usedom ist insgesamt 42 km lang und feinsandig und reicht auf der einen Seite  über die polnischde Grenze bis nach Swinemünde. ( Entfernung Bansin – Swinemünde ca.10 km)

Villa bei Ahlbeck

Villa bei Ahlbeck

Grenzgängerin

Im Nordwesten endet Usedom im geschichtsträchtigen Peenemünde, wohin wir einen Ausflug mit dem Auto machten.Im Ort entstand ab 1936 das größte militärische Forschungszentrum Europas. Auf einer Fläche von 25 km² arbeiteten bis zu 12000 Menschen an Fern- und Präzionswaffen, z. B. entwickelten sie Flugbomben und Großraketen. Sie wurden als Terrorwaffen konzipiert und ab 1944 als „Vergeltungswaffen“ ( V 1/V 2) eingesetzt. Die Einschläge töteten in England und Belgien ca. 17000 Menschen. Auf der Ausstellungsfläche von 5000m² rund um das Kraftwerk  sind Dokumente, Originalteile und Modelle  zu besichtigen.

Wir unternahmen auch eine Radtour ins „Achterland“ der Insel. Dabei waren wir überrascht, wie hügelig das Gebiet ist. Ohne unsere E-Bikes hätten wir das nicht geschafft. Ziel war u. a. das Wasserschloss in Mellenthin. Das Schloss aus dem 16. Jahrhundert wird heute als Hotel und Restaurant genutzt. Eine Kaffee- und eine Waffelrösterei sowie eine Bierbrauerei locken viele Besucher an.

Es bleibt noch zu erwähnen, dass wir während unseres Aufenthaltes prima Sommerwetter genießen konnten. Usedom  – die Insel mit durchschnittlich 2000 Sonnestunden im Jahr  – hielt ihr Versprechen. Badewetter!

Unsere Rückreise haben wir  für einen kurzen Besuch bei unserer Freundin Babsi in Rostock unterbrochen. Dort  bekamen wir einen leckeren Imbiss  in ihrer schönen Wohnung. Einen weiteren Stopp  mit 2 Übernachtungen gab es natürlich noch in Hamburg. Dort fand in einer Kneipe auf dem Kiez eine größere Party zum 50. Geburtstag unseres Sohnes  statt. Bis zum Sonnenaufgang haben wir aber nicht durchgehalten. Einige Gäste beendeten die  Feier mit einem Besuch des Hamburger  Fischmarktes – das haben wir später erfahren.

 

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Mallorca 2024

Urlaub in vertrauter Umgebung: Wir haben mal wieder ein Hotel in Paguera gebucht. Der Ort liegt im Südwesten der Insel und ist nur eine knappe Autostunde von Palma entfernt. Unser Zimmer mit Balkon hatte Südlage , direkten Meeresblick und Strandnähe. Was zunächst  optimal schien, stellte sich aber leider als etwas nachteilig heraus. Wir hatten die ganze Woche über starken Südwestwind/-sturm, z.T. mit Saharastaub. Bei der lauten  Brandung fiel uns  ruhiges Schlafen schwer.

Andererseits hatten wir angenehme Frühlingstemperaturen, konnten uns immer draußen bewegen und die Cortados ( Espresso mit aufgeschäumter Milch) und „Imbisse“ zur Mittagszeit genießen.

An einem Tag sind wir mit dem Bus nach Palma gefahren.Dabei fanden wir es als sehr angenehm, dass man beim Einstieg lediglich die EC Karte vor ein Lesegerät halten und dasselbe beim Ausstieg wiederholen musste. Fertig! Der Fahrpreis wird abgebucht.

Impressionen

Kathedrale

Almudaina Palast

Almudaina Palast

Rathaus

Rathaus

An einem anderen Tag buchten wir eine Tour durch das eher ländliche Mallorca.Abenteuerlich war die Strecke durch das im Nordwesten gelegene Tramuntana Gebirge ( bis ca. 1300 m hoch) bis nach Valldemossa.

Vom Reiseführer erfuhren wir viele interessante Einzelheiten über die Flora und Landwirtschaft Mallorcas, über die ich hier  nicht detalliert berichten kann. Wie ist z. B. die Wasserversorgung der Insel? Trinkwasser kommt z.T. aus dem regenreichen Gebirge oder wird in Zisternen aufgefangen. Es gibt aber auch eine Trinkwasserleitung vom Festland in der Nähe von Barcelona. Dort herrscht aber zur Zeit große Wasserknappheit. Man wird sehen, wie dann im Sommer, wenn Millionen Touristen auf Mallorca sind, die Versorgungslage ist. Sie rechnen mit 19 Millionen Besuchern für dieses Jahr.

Einen Stopp legten wir bei einem Mandelfeld ein.   Eigentlich war die Mandelblüte ja vorbei, aber einige Blütenbestände gab es noch. Die Mandel im ersten Bild stammt vom vorigen Jahr.

Ich möchte abschließend erwähnen, dass Hin- und Rückreise gut klappten.-

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Korfu

Unsere letzte Reise in diesem Jahr ging auf die “ Grüne Insel“ Korfu. Ja , sie war wirklich grün Anfang Oktober. Reichlich Niederschläge fallen im Winter.  Wir erlebten in der Woche Sonnenschein  bei ca. 27 Grad.

Unser gut ausgestattetes Hotel mit schönen Außenanlagen lag im Norden der Insel in Acharavi.

Blick von unserem Balkon

Abends wurde er wunderbar illuminiert

Wir hatten den Ort wegen des 7 km langen Strandes ausgesucht. Auf dem lockeren Sand oder groben Kies gestaltetes sich langes Wandern  aber recht mühsam.

Somit verbrachten wir die Zeit häufig am Pool oder am Strand bzw im Meer, das sich einige Tag aufgwühlt zeigte. Das Hotel war gut besucht, aber nicht überfüllt, sodass wir immer einen Liege mit Sonnenschirm fanden.

Unser Tagesablauf gestaltete sich meistens so: Nach einem Spaziergang am Vormittag und einer Erfrischung im Pool suchten wir dann die nächstgelegene Taverne zu einem Imbiss auf. Nachmittags ging es an den Pool oder ans Meer.

Die Insel hat ca . 110000 Einwohner, wobei ungefähr die Hälfte in der Hauptstadt Kerkyra oder Korfu-Stadt  lebt. Dahin unternahmen wir einen Ausflug.  Die Fahrt dahin dauerte wegen der vielen Kurven und Berge immerhin fast 1,5 Std. Überhaupt gibt  es auf der Insel reichlich Berge –  der höchste ist ca. 900 m hoch .

Im Mittelpunkt stand die Besichtigung der „Alten Festung“.  Sie gilt als das Wahrzeichen der Stadt. Man kann sie über eine Brücke betreten.

Stadtplan – rechts die Festung

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert von den Venezianern errichtet. Die Briten  ((Britisches Protektorat  1815 bis1864 )bauten die Festung weiter aus  mit einem Hospital , Kasernen und einer Kirche. Heute ist dort u.a. die Musikfakultät der Universität untergebracht.

Kirche St George

Blick auf die Stadt

Unser Stadtrundgang führte dann weiter durch einen kleinen Park zu dem ehemaligen  britischen Gouverneurspalast.

In der Nähe der Stadt befindet sich auch das Achilleion – der Sommersitz der Kaiserin Sissi von Österreich. Der  soll sehr sehenswert sein, aber das prunkvolle Gebäude wurde gerade renoviert  und war deswegen gechlossen. Wir verzichteten auf einen Besuch der Parkanlagen  und „konzentrierten “ uns  lieber auf weitere Stunden am Meer.

n-

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Saale – Unstrut – Region

Wie in jedem Jahr gab es auch diesmal in der Woche nach Pfingsten wieder ein Treffen mit unserer Freundin Babsi aus Rostock. Unser Standort  für ein paar Tage war Bad Kösen an der Saale.

Heidi und ich waren schon einmal vor etlichen Jahren mit dem Wohnmobil dort. Somit war jetzt die Woche mit einigen Erinnerungen verknüpft.

Den Titel Heilbad verdankt Kösen einer 1725 entdeckten Solequelle. Die historischen Soleförderanlagen, bestehend aus Wasserrad, Kunstgestänge, Solschacht und Gradierwerk, sind als zusammenhängender Komplex und technisches Denkmal einmalig in Europa.

An der Saale werden  Wasserräder betrieben. Die erzeugte Energie dient dem Antrieb des Feldgestänges. Das Knarren des Gestänges ist weithin zu hören und weist den Weg weiter in Richtung des Solschachtes , wo noch heute durch einen unterirdischen Tunnel die Sole zum 1870 erbauten Gradierwerk gepumpt wird.

 

Häuschen mit Wasserrad an der Saale

Gestänge

Gradierwerk: 325 m lang -13 m hoch

Seit 1859 dient die Anlage zur Aufbereitung der Sole und als Freiluftinhalatorium.

Natürlich war Bad Kösen Ausgangspunkt verschiedener Ausflüge. Nicht weit ennfernt liegt das ehemalige Zisterzienser Kloster Schulpforte, gegr 1157. Im Jahre 1543 wurde das  aufgelöste Kloster  in ein Internatsgymnasium umgewandelt – die heutige Landesschule Pforta.

An einem anderen Tag ging es per Schiff auf der romantischen Saale Richtung Rudelsburg. Während Heidi und Babsi den steilen Anstieg zur Burg bewältigten und auch anschließend  zurück nach Bad Kösen wanderten, bevorzugte ich die bequeme Rückfahrt mit dem Schiff.

Eine herrliche Radtour entlang  der Saale führte uns nach Freyburg an der Unstrut. Neben dem Friedrich – Ludwig- Jahn Museum und der bekannten Sektkellerei Rotkäppchen ( beide haben wir nicht besichtigt) findet man direkt an der Unstrut gelegen den Herzöglichen Weinberg – gekrönt von Schloß Neuenburg.

Man blickt auf einen Weingarten mit Abstufungen mit Trockenmauern. Weinberge gab und gibt es seit 1000 Jahren an der Saale – Unstrut. Zurzeit sind es ca. 770 ha  Anbaufläche.

Mit dem Rad ging es auch nach Naumburg.

Der Naumburger Dom gehört seit 2018 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Er ist u.a. berühmt wegen seiner 12 steinernen Stifterfiguren und natürlich vor allem wegen „Uta“ – der bedeutendsten plastischen  Statue der Gotik. Die farblich gestaltete Figur wurde Mitte des 13. Jahrhunderts vom sogenannten (unbekannten) Meister geschaffen.

Da wir alle schon einmal früher  im Dom waren, verzichteten wir auf eine Besichtigung, zumal uns die Eintrittsgebühr von 9,50 Euro übertrieben hoch erschien.

Rathaus

Stattdessen machten wir lieber einen Rundgang durch die schöne Altstadt.

 

Mit einem Abendessen in einem Restaurant mit Blick auf die Saale klang dann unsere Ferienwoche aus.

 

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Am Kaiserstuhl

Unsere Sommerferien verbrachten wir in Endingen am nördlichen Kaiserstuhl. Es ist eine Kleinstadt mit einem mittelalterlichen  Stadtkern , einem schönen  Marktplatz und Wachtürmen.

Unsere große Ferienwohnung lag am Stadtrand, nicht weit von einem Badeweiher, den wir häufig aufsuchten. Das war auch notwendig.Wir wussten, dass der Kaiserstuhl als die wärmste Region in Deutschland gilt. Während unseres Aufenthaltes dort kletterten die Temperaturen nachmittags auf 30  Grad und höher.Dazu kam eine hohe Luftfeuchtigkeit. Das führte dazu, dass wir am Vormittag zu Radtouren starteten ,um dann am Nachmittag  Abkühlung im Badeweiher zu suchen. An ausgedehnte Wanderungen war bei der schwülen Wärme nicht zu denken.

 

Wegen des fast mediteranen Klimas gedeiht auf dem ehemaligen Vulkan eine außergewöhnliche Flora, z. Beispiel Bananen in den Gärten und Riesenhibisken, auch viele bekannte Rebsorten sind hier heimisch.

Auf unseren  Radtouren auf einem gut ausgebauten und beschilderten Radwegenetz lernten wir etliche Winzerdörfer und eine idyllische  Landscaft mit herrlichen Ausblicken kennen.

Die Dreisam

Rhein bei Sasbach / Grenze zu Frankreich

Rheinradweg

Stadttor Burkheim

Kirche Eichstetten

 

 

 

 

 

Eine Info  vor der Kirche

Neben den Radtouren haben wir aber auch die  Gästekarte benutzt. Sie berechtigt zu freien Bahn – und Busfahrten im gesamten Kaiserstuhlgebiet und auch im Schwarzwald. Freiburg war unser erstes Ziel. Eindrücke von einem Stadtrundgang.

Rathaus

Am Münsterplatz

 

 

Haus zum Walfisch – Hier lebte von1529 – 1531 Erasmusmus von Rotterdam

 

Historisches Kaufhaus

 

Blick vom Schlossberg auf Altstadt und Münster

Ein weiterer Ausflug  per Bahn führte uns nach Breisach am Rhein. Über der Stadt thront der Münsterberg. Durch das Gutgesellentor und über zahlreiche Stufen erreicht man das  romanische ST.Stephansmünster.

Da der Wetterbericht  für die letzten Tage unseres Urlaubs  Temperaturen von 36 Grad voraussagte , verkürzten wir unseren Aufenthalt. Unter diesen Bedingungen schienen uns irgendwelche Aktivitäten unmöglich.

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Mittenwald

Eigentlich sollte dieser Urlaub ja schon im letzten Sommer  stattfinden, aber wegen des G 7- Treffens in Elmau und den damit verbundenen Absperrungen konnten wir die Ferienwohnung in den Februar umbuchen.

Natürlich hatten wir unsere Langlaufski mit, sie kamen aber nicht zum Einsatz.Vor der Anreise hatte es getaut und geregnet, dann wieder ohne Neuschnee gefroren. Fast alle Loipen waren gesperrt.Also verlegten wir uns aufs Wandern. In diesem Zusammenhang müssen wir den Gemeindearbeitern ein großes Lob aussprechen:Die Winterwanderwege waren geräumt und an gefährlichen Stellen mit Sägespäne bestreut. Trotzdem rutschte ich auf einer verdeckten kleinen Eisplatte aus und holte mir eine Schürfwunde am Schienenbein.

Der Ort selbst und seine Umgebung haben uns sehr gut gefallen.Wir wohnten in der Nähe der kath. Kirche   St. Peter und Paul – fußnah zum Zentrum.

Im Hinergrund die Karwendelspitze – 2344 m

Eindrucksvoll ist der Obermarkt – die Fußgängerzone. Viele Häuser sind mit Bildern geschmückt. Diese Fassadenmalerei nennt sich Lüftlmalerei. Die Bilder zeigen Schutzheilige,  Marktszenen, Handwerker oder das Miteinander im Wirtshaus.

Im Ortsteil Gries fällt der Blick auf die 2020 neu erbaute Holzskulptur einer überdimensionalen Geige.

Mittenwald ist seit Jahrhunderten eines der Zentren des Geigenbaus und Sitz einer der besten Geigenbauschulen der Welt. Einblick in die Geschichte gewährt das Geigenbaumuseum.

Der Blick aus dem Fenster unserer Ferienwohnung zeigte uns jeden Morgen: Blauer Himmel – sonnig – kalt  –  also Wanderschuhe an!

Ein Ziel waren die Buckelwiesen zwischen Mittenwald und Krün. Sie entstanden in der Würmeiszeit, als der Isargletscher den Schotter zu Moränen zusammenschob. Sie stehen unter Naturschutz. Der sonnige Weg führte uns  zur Goas-Alm, wo wir  wohlschmeckende Ziegekäsesorten genießen konnten.

Sehr reizvoll waren auch die Touren Richtung Lautersee, im Sommer auch beliebt als Badesee.

Kapelle Maria Königin in der Nähe des Sees

Blick vom Lautersee zum Karwendel Bergstock

Den Rückweg nahmen wir über das wilde Laintal mit seinen Wasserfällen .

Oben in den Felsen war eine Marienstatue eingelassen.

Die Erklärung am Wegesrand

Nach der Rückkehr von unseren Touren konnten wir uns auf unserer Terrasse erholen.

Die Heimfahrt gelang ohne jegliche Staus auf der Autobahn.

 

 

 

 

 

 

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