Berlin

Wir reisten mit der Bundesbahn an und es gilt festzustellen: Alle  Züge bei Hin- und Rückfahrt waren pünktlich. Wir hatten uns für 4 Nächte in Berlin- Mitte im Hotel Maritim Pro Arte in der Friederichstr. /Ecke  Unter den Linden einquartiert – also sehr zental gelegen, um vieles zu Fuß zu erreichen. Sehr zu empfehlen!

Ausblick von unserem Zimmer im 11. Stock

Noch am Anreisetag gingen wir zum nahegelegenen Gendarmenmarkt.Er gehört zu den schönsten Plätzen der Stadt. Drei prächtige Gebäude prägen ihn: Der Deutsche  und der Französische Dom sowie das Konzerthaus. Der Platz wurde erst kürzlich neu gestaltet. Viele Berliner kritisieren, dass er keine Grünflächen erhalten hat. Uns hat die Großzügigkeit gefallen.

Deutscher Dom

 

Französischer Dom

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Konzerthaus war eingerüstet, daher kein Foto.

Für den Abend hatten wir 2 Karten für den Friedrichstadt Palast gebucht.Die Show „Falling in Love“ auf der größten Theaterbühne der Welt war mitreißend. Vor allem die Balleteinlagen und Akrobatikvorführungen waren toll. DieBühnentechnik sorgte für aufregende Effekte. Es erinnerte uns an eine Show, die wir mal vor vielen Jahren in Las Vegas besuchten. 1800 Zuschauer waren dabei,  jeden Tag ausverkauft. Fotos durfte man nur vom Schlussauftritt machen.

Am nächsten Tag machten wir uns auf zum Brandenburger Tor und zum Reichstag.

Ein Besuch der Reichstagskuppel war nicht möglich –   ausgebucht.

Somit  ging es zügig weiter zum Potsdamer PLatz  und zum Spionage Museum. Es bietet eine Reise durch die Geschichte der Spionage von der Antike bis zur Gegenwart. Unter den zahllosen Exponaten war auch der wohl teuerste Trabi. Er konnte dank Infrarotkameras auch nachts fotografieren und wurde deswegen zur Überwachung eingesetzt.

Wir hatten uns schon zuhause die Berlin Welcome Card für 3 Tage gekauft. Das hat den Vorteil, dass man alle Verkehsmittel mit dem Ticket benutzen kann und obendrein erhält man bei vielen Einrichtungen und Museen  Ermäßigung. Also zügig wleder in die U-Bahn zum Check Point Charly. Das war der Übergang vom russischen zum amerikanischen Sektor zu DDR Zeiten.

Mehr durch Zufall entdeckten wir am Abend  bei einem Spaziergang auf der Suche nach einem Restaurant am Schiffsbauerdamm an der Spree das Lokal „Die Berliner Republik“ Die Kneipe bietet 18 Biersorten und deutsche Spezialitäten wie Königsbeger Klopse oder Buletten an. Wie auf der Börse werden auf Bildschirmen ab 17 Uhr die aktellen Bierpreise angezeigt. Am Nachbartisch wurde ein 1,5 Liter Krug geordert. Es gefiel uns  dort so sehr, dass wir am nächsten Abend noch einmal dort waren.  (25% Emäßigung auf das Essen)

Mit der Fahrt zum Alexanderplatz starteten wir am nächten Morgen zu einer Tour durch die kulturelle Mitte Berlins.

Neptunsbrunnen

St Marien Kirche

Weiter ging es zu denHackeschen Höfen – einem Gebäudekomplex  mit 8 Gewerbehinterhöfen, seit 1977 unter Denkmalschutz.

Am Roten Rathaus vorbei, dem Sitz des Berliner Bürgermeisters und des Senats, nähertem wir uns dem Nikolaiviertel, dem ältesten Siedlungsgebiet der Hauptstadt. Rund um die Nikolaikirche – heute ein Museum – wurden die im 2. Weltkrieg zerstörten Bürgerhäuser wieder aufgebaut.

Ähnlich erging es dem Humboldt – Forum im ehemaligen Berliner Schloss, das erst 2021 wieder eröffnet wurde. Es ist heute ein Universalmuseum mit vielen wechselnden Ausstellungen. Vorab musste an diesem Ort der Palast der Republik aus DDR – Zeiten abgerissen werden. Erst dann konnte die Barockfassade wieder aufgebaut werden.

Humboldt – Forum mit Dom

Den letzten Tag unseres Aufenthaltes in Berlin wollten wir im Westteil der Stadt verbringen.  Unser Ziel, das Olympiastadion, erreichten wir erst nach einigen Irrfahrten wegen Bauarbeiten im U -Bahnnetz. Enttäuschung am Ziel: Wegen eines Fußballspiels von Hertha BSC gegen Magdeburg am Abend war die Besichtigung nicht möglich.

Also zurück in die City mit einem Zwischenstopp an der Gedächtnis Kirche.

Als letzte Unternehmung machten wir am Nachmittag  bei herrlichem Frühlingswetter eine einstündige Bootstour auf der Spree. Sie führte am Regierungsviertel und anderen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Bundeskanzleramt

Dom

Wie schon erwähnt: Ein ICE brachte uns pünktlich nach Wennigsen zurück.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.