Tannheimer Tal im Sommer

Wir waren schon einmal im Winter  im Tannheimer Tal, daher wissen wir , dass das etwa 20 km lange Tal eine nahezu ebene Talsohle hat – sehr geeignet zum Radfahren. Außerdem locken einige Bergbahnen, die durch die Buchung unserer Wohnung inklusiv waren. Gute Vorausstzungen für einen entspannten Urlaub.

Das Tal liegt in Tirol – nicht weit entfernt von Bad Hindelang.

Von unserem schönen Apartement in Tannheim hatten wir einen großartigenBlick auf den Hausberg des Ortes – das Neunerköpfle(186m). Es ist auch sehr beliebt als Startplatz für Paragleider.

Abendstimmung

Unser erster Ausflug ging dann auch mit dem Lift hoch auf den Berg. Nach einer kleinenWanderung landeten wir zur Einkehr in der Grundhütte.

Am Folgetag kamen die Räder zum Einsatz. Auf asphaltierten Nebenwegen ging es durch die Wiesenlandschaft nach Grän und weiter zum Haldener See.

Trollblume

Knabenkraut (Orchidee)

 

Eine besonders schöne Radtour führte uns zum Vilsalpsee. Die Straße dorthin ist tagsüber für  PKW gesperrt. Sehr angenehm! Am Ziel überraschte uns eine neue Gaststätte, die u. E. in diesem Baustil dort nicht hinpasst.

 

Es gibt aber noch am anderen Ende des Sees die „Vilsalpe“, wo wir einkehren konnten.

Am späten Nachmittag kam dann ein heftiges Gewitter auf. Wir  waren schon wieder zuhause, als ein Hagelschauer niederprasselte.Die Körner waren zum Glück relativ klein und richteten keinen Schsden an , z. B. auf unserem Auto.

Eine 3. Radtour ging in die andere Richtung im Tal über Zöblen nach Schattwald. Unterwegs machten wir Rast an einigen bewirtschafteten Forellenteichen. Die frisch geräucherten Forellen waren verlockend, wir entschieden uns aber für ein Schinken-Käse – Brettl.

Die Bergbahnen hatten wir noch nicht alle ausgenutzt. So starteten wir am letzten Tag zu einer Autotour zuerst nach Grän, um auf das Füssener Jöchle  (1818 m) zu fahren. Ich hielt mich vorwiegend in der Nähe der Bergstation auf und beobachtete die Wolkenschwaden, die plötzlich am Berg hochzogen, aber genau so schnell von der Sonne wieder weggebrannt wurden.

 

 

Heidi unternahm in der Zwischenzeit eine ausgedehnte Wanderung vorbei an einem riesigen „Sonnenhut“ zum Jamskopf  (1890 m).

Am Nachmittag fuhren wir nach Schattwald, um mit der Wannenjochbahn ( Sessellift) auf das Wannenjochstadl ( 1565 m) zu kommen. Von dort hatten wir einen herrlichen  Blick über das ganze Tal.

Ganz hinten kann man den Haldener See erkennen.

Die Einheimischen  sagen ja, es wäre das schönste Hochtal in Europa. Es ist wirklich sehr schön! Die verschiedenen Ortschaften liegen so zwischen 1000 m und 1200 m hoch.

Schlussbemerkung:   Im Gegensatz zur Anreise mit Zwischenübernachtung und den vielen Staus auf der Autobahn gelang die Rückreise in einem Rutsch.

 

 

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