Tannheimer Tal

Nachdem wir ja jahrelang unseren Winterurlaub in Oberhof  verbracht haben,wollten wir es nun diesmal im Tannheimer Tal ( Tirol) mit dem Skilanglauf versuchen.

Das Tal liegt auf 1100 m Höhe, ist ca. 20 km lang und ist geprägt von den Bergseen Visalpsee ( Naturschutzgebiet) und Haldensee. Neben dem Hauptort Tannheim gibt es noch die Dörfer  Jungholz, Schattwald, Zöblen, Grän und Nesselwängle.

Tannheim

Wir haben dieses Tal ausgesucht, weil es für uns als Gelegenheits – Skilangläufer  mit seinen Loipen im fast ebenen Gelände ( nur 50 m Höhenunterschied) optimal erschíen.Doch schon am Anreisetag mussten wir leider feststellen, dass wir zwar eine herrliche Winterlandschaft vorfanden, aber die Schneedecke doch sehr dünn  war.  Die Loipen waren zwar noch zu erkennen, doch durch das Tauwetter waren sie morgens nach Nachtfrost vereist und dann mittags wässrig. Die schweren Spurgeräte durften auch nicht eingesetzt werden, da es mit den Bauern eine Vereinbarung gibt, sie nur ab 30 cm Schneedicke zu betätigen, damit die  Weidelandschaft für den Viehbetrieb im Sommer nicht zerstört wird.  ( Anmerkung: Das leuchtet uns auch ein.)

Übrigens gibt es auch an mehreren Orten im Tal Skilifte und Pisten für die Abfahrt, z. B. auch vom Neunerköpfle( 1864 m) , dem Hausberg Tannheims. Wir konnten beobachten, dass im Laufe der Woche wegen der steigenden Temperaturen und intensiven Sonneneinstrahlung das Abfahren bis ins Tal immer schwieriger bzw. unmöglich wurde.

Die Frühlingstemperaturen kamen uns nun andererseits wieder sehr entgegen. Da es im Tal zahlreiche geräumte Winterwanderwege gab,konnten wir uns auf diese Weise genügend Bewegung verschaffen. Wir waren jeden Tag von unserem Urlaubsort Tannheim aus in alle Richtungen unterwegs.

                                          

Visalpsee

Zum Teil folgten wir auch Themenwegen wie dem Jakobsweg ( Pilgerweg).

                                           

Auf halber Höhe führt der „Vater unser Weg“ von Tannheim nach Grän. Als Wegbegleiter stehen dort 8 Stationen mit Darstellungen zum Betrachten oder Meditieren.

Bei dem angenehmen Wetter konnten wir häufig die Sonne genießen und sogar unser Mittagsessen draußen im Freien einnehmen – manchmal im T-shirt.

Am Donnerstag ( bei uns  Weiberfastnacht) wurde auch in Tannheim  Fasching mit einem Umzug durchs Dorf gefeiert.

Insgesamt wird uns unser Urlaub – auch ohne Wintersport – positiv in Erinnerung bleiben.

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Hamburg

Einmal im Jahr machen wir uns zu einem Kurztrip nach Hamburg auf. In erster Linie freuen wir uns dann auf das Wiedersehen mit unserem Sohn und seiner Freundin.Wir verbinden die Kurzreise aber immer mit dem Besuch irgendeines Events.

Diesmal hatten wir uns am Sonntagvormittag die Besichtigung  des Miniatur Wunderlandes in der Speicherstadt in der Nähe der Elphi  vorgenommen.

Das Original

Seit 20 Jahren sind dort in verschiedenen Bauabschnitten  nacheinander auf einer Modellfläche von 1500 m² neun Themenwelten entstanden, z. B. auch  die Elphi oder die Schweiz.

Zur Zeit entwickeln die 50 angstellten Modellbauer Monaco mit Autorennen und die Provence.Wir hatten eine einstündige Führung hinter die Kulissen gebucht. Das können wir allen, die noch nicht da waren,  sehr empfehlen. So wird man über die Details der Anlage sehr gut informiert.

Man könnte viele Stunden dort verbringen, um all die vielen Einzelheiten zu entdecken. Wir hatten aber nichr so viel Zeit, da wir am Nachmittag in die Vorstellung  „König der Löwen“ wollten. Auch hier waren sicher schon viele von euch.Das Musical läuft ja schon 18 Jahre mit großen Erfolg.Wir erinnerten uns an unsere Reise vor 25 Jahren in die USA und nach Los Angeles. Im Disneyland erlebten wir die Parade zum König der Löwen.

Das Musical ist ein Spektakel hinsichtlich der gr0ßartigen wechselnden Bühnenaufbauten und der attraktiven und wirklich schönen Tierkostüme. Die Geschichte des Musicals ist recht schlicht. Auch die Musik hat uns nicht von den Sitzen gerissen, bis auf die „Medizinfrau“. Die war großartig.

 

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Jordanien

Mit Royal Jordanian Airlines ging es Ende Oktober von Berlin/Tegel  in die Hauptstadt Amman und von dort auf eine 11-tägige Rundreise.

Das Königreich ist ein schönes und auch sicheres Reiseland – trotz der instabilen Verhältnisse in den Nachbarländern. Jordanien hat ca. 10 Mio. Einwohner, davon 4 Mio. in Amman. Es halten sich zudem noch 1 Mio. Flüchtlinge im  Land auf, vor allem Syrer. Sie ersetzen  z. T. die heimischen Arbeitskräfte. Die Arbeitslosenquote beträgt 20%. Ein Koffer träger verdient etwa 100 Dinar im Monat. ( 1 Dinar  = 1,25 Euro). Sie sind deswegen dringend auf das Trinkgeld der Touristen angewiesen. Es gibt aber auch eine reiche Oberschicht. In West- Amman gibt es ein Villenviertel mit palastartigen Wohnhäusern.

97% der jordaischen Bevölkerung sind sunnitische Muslime.

Dank des guten Ausbildungssystems sprechen viele Jordanier Englisch. Straßenschilder in Amman sind meist in Arabisch und Englisch beschriftet. Es gibt 10 Pflichtschuljahre in staatlichen oder privaten ( für die Reichen) Schulen sowie 18 staatliche oder private Universitäten.

Die Haupteinnahmequellen der jordanischen Wirtschaft  sind der Export von Phosphat, Pottasche und Dünger und auch der Tourismus.

Amman ist eine moderne Stadt (870 m ü.d.M.) mit nur wenigen Hochhäusern. Dafür breitet sie sich in alle Richtungen aus und bedeckt mehr als 20 Hügel. Auf einem steht die Zitadelle, zu der wir von unserem Hotel aus mit dem Taxi gefahren sind. In ein öffentliches Verkehrsmittel haben wir uns wegen fehlender Arabischkenntnisse nicht getraut. Für 5 Dinar kamen wir so zügig zu unserem Ziel.

Von der Zitadelle hat man einen herrlichen Blickauf die Stadt und das gegenüberliegende römische Amphitheater.

Auf dem weitläufigen Zitadellenhügel findet man u.a. Reste einen Herkules-Tempels, Skulpturen  aus der Eisenzeit (10. -6.Jh v. Chr.) sowie Fundamente eines Palastes (8.Jh.)

 

 

 

 

 

 

 

Nicht weit von Amman liegt der Berg Nebo (840 m)  – ein heiliger Ort für die Juden, Christen und den Islam. Die Bibel berichtet, dass der Prophet Moses nach der 40-jährigen Wanderung aus Ägypten von hier aus zum erstem Mal das Gelobte Land erblickte. Ein Monument, das eine um das Kreuz gewundene Schlange darstellt, markiert diese Stelle.

Vom Berg Nebo führt die Königsstraße nach Madaba. Diese Straße gilt als eine der schönsten Wege, die von Amman nach Aquaba in den Süden des Landes führen. Auf ihr zogen früher die Karawanen der Nabatäer mit Weihrauch und Edelsteinen entlang. Heute kann man hier und an anderen Straßen manchmal Überraschendes entdecken.

Hatten wir Amman als saubere Stadt  empfunden, so fiel uns auf dem Lande entlang der Straßen doch eine erhebliche Umweltverschmutzung auf.

Madaba ist berühmt für seine Mosaike in der Georgskirche. Die Palästinakarte stellt das Heilige Land so dar, wie es Moses vom Berg Nebo gesehen haben soll, und diente als Orientierung für die Pilger der Wallfahrtsorte im Nahen Osten. Im Zentrum der Karte sind Jerusalem, der Jordan und das Tote Meer zu sehen. Die Ortsnamen sind in Griechisch.

Der Jordan entspringt in den libanesischen Bergen. Durch die starke Wasserentnahme im oberen Flusslauf ist er zu einem schmalen Flüsschen geschrumpft. Immer wieder gibt es deswegen Streit zwischen Jordanien und Israel. Isreal schöpft 90% des Wassers ab. So ist die üppige Vegetation im Tal nur begrenzt dem Jordan zu verdanken.Ein Kanal aus dem Yarmuk-Fluss  ermöglicht regelmäßige Bewässerung. So sind 3 Ernten im Jahr möglich.Weizen,Gerste Tomaten, Gurken und Obst werden angebaut.

Kultureller Höhepunkt der Reise war sicher die Felsenstadt Petra (Weltkulturerbe). In den vielfarbigen Sandstein meißelten die Nabatäer die Fassaden ihrer Tempel,Schatzkammern, Häuser und Gräber. Etwa 800 Monumente sind erhalten. Ebenso ein Wasserleitungssystem. Die Nabatäer waren ein Nomadenvolk aus Südarabien und wurden im 4. Jh. v. Chr. hier ansässig. Ihre Blütezeit fiel in die frührömische Epoche, als die Nabatäer in festen Häusern wohnten und die monumentalen Bauwerke schufen.Die Stadt hatte damals 30000 Einwohner.

Zur Besichtigung muss man erst durch eine ca. 1 km lange Felsklamm mit 100 m hohen Felswänden wandern. Dann öffnet sich das Tal vor der Schatzkammer.

Man erkennt auch auf dem Foto, dass der Besucherandrang enorm war.

Die weiteren Eindrücke vermitteln am besten die folgenden Fotos.

Buntsandstein

 

 

Unser vorletztes Etappenziel war Aquaba am Roten Meer. Dort hat Jordanien seinen einzigen Hafen. An dieser Nordspitze des Meeres grenzen 4 Länder aneinander: Jordanien,Israel ( Stadt Eilat), Saudi Arabien und Ägypten.

Wir haben hier in einem schönen Hotel Resort 3 Tage Erholung am Pool und am Strand genossen. Bei  Lufttemperaturen um 30  (es war nicht schwül) und 25 Grad im Meer ein sehr angenehmes Vergnügen.

Von dort machten wir aber auch noch einen Tagesausflug in die Wüstenlandschaft des Wadi Rum. Jordanien besteht übrigens zu 90% aus Wüste.Im Wadi bestiegen wir eine alte Dampfeisenbahn und erlebten auf der Fahrt eine Schauvorführung, die die Arabische Revolution von 1916 nachstellte. Der Zug  wurde angegriffen, der Angriff konnte aber von den Soldaten auf dem Zug erfolgreich abgewehrt werden.

Auf einer anschließenden zweistündigen Fahrt mit dem Jeep im Wadi Rum entdeckten wir bizarre Felsformationen und Sanddünen. In einem Beduinenzelt wurde uns zum Schluss der Tour Tee serviert. Die Beduinen sind heute fast alle sesshaft, viele arbeiten im Tourismus.

Ein Höhepunkt der Reise wartete noch auf uns: Das Tote Meer. Nach einer 6-stündigen Busfahrt nach Norden erreichten wir das Resort und Spa Dead Sea.

Impressionen im Resort

Am nächste Morgen nahmen wir dann das Bad im Meer mit seinem Salzgehalt von 30%.Es trägt einen wunderbar. Der Auftrieb ist so stark, dass man Mühe hat, seine Füße auf den Grund  zu drücken.Wer wollte , konnten seinen Körper mit Meeresschlamm bestreichen und nach einigen Minuten dann ein neues Bad nehmen. Das soll gut für die Haut sein. Abschließend ist in jedem Fall ein gründliches Abduschen erforderlich.

 

Am letzten Tag brachten uns die Airline pünktlich nach Deutschland zurück.

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Barcelona und Costa Brava

Wir waren zum gleichen Zeitpunkt in Spanien, als es dort im Südosten die schweren Unwetter gab. Zum Glück blieben wir davon gänzlich verschont.  Bei ca. 25 Grad konnten wir alle Ausflüge von unserem Urlaubsort  Santa Susanna – liegt ungefähr 40 km nördlich von Barcelona – starten. Der Ort selbst bietet zwar einen Strand und eine hübsche Promenade, aber sonst wenig Interessantes.

Zwei Tagesausflüge führten uns nach Barcelona und nähere Umgebung und natürlich zuerst auf die Spuren des Architekturgenies Gaudi ( 1852 – 1926). Er arbeitete  40 Jahre lang an seiner Kirche Sagrada Familia, dem Wahrzeichen der Stadt.Bei seinem Tode stand die Kirche noch weit vor ihrer Vollendung. Die “ Unvollendete “ soll 2026 ( 100 Jahre nach seinem Tod) endlich fertig werden. Es wird immer an ihr gebaut, wie man erkennen kann.

Die katalonische Gotik mit ihren Spitzbögen, Rosetten und hohen Türmen sind obendrein verziert mit Verschnörkelungen, Blumen und Fruchtbüscheln.

 

Gaudi entwarf auch eine 20 ha große Gartenanlage für den Grafen Güell, seinen langjährigen Freund und Förderer. Die Bauarbeiten dauerten von 1900 bis 1914. Eine Gartenstadt mit 60 Wohneinheiten mit herrlichem Blick auf Barcelona war geplant. Es sollte ein komplexes Netz an Wegen, Viadukten und Treppen angelegt werden, um die Höhenunterschiede auf dem Gelände zu überwinden. Die Kaufbedingungen und der  exklusive Charakter der Siedlung ließen das Projekt undurchführbar werden. Keine Parcelle konnte verkauft werden. So wurde daraus 1922 ein Stadtpark – der Park Güell.

Ehemaliger Eingang und Pförtnerhaus

 

 

Unten Säulensaal – darüber die gewellte Bank mit dem großer Platz

40 km nordwestlich von Barcelona liegt das Kloster Montserrat. Sein Name – zersägter Berg – passt genau zum Aussehen des  1200 m hohen zerklüfteten Felsens. Der Legende nach wurde die verlorene Statue der nach Spanien gebrachten Schwarzen Madonna hier entdeckt. Um sie herum baute man dann die Benedektiner Abtei – Kataloniens Nationalheiligtum. Die Schwarze Madonna ist die Schutzpatronin des Landes. Seit über 1000 Jahren beleben nun die Mönche das Kloster.Die wundertätige Madonnenfigur macht es zu einem bedeutenden Wallfahrtsort.

Nicht  weit entfernt befindet sich die bekannte Sektkellerei Freixenet, die wir auch besichtigten. Die unterirdischen  Gewölbe sind so groß, dass die Besuchergruppen mit einem kleinen Zug durch die Anlagen gefahren werden, bevor es dann zum Schluss zu einer Verköstigung kommt.

Dann stand noch einmal die Stadt im Mittelpunkt einer Stadtrundfahrt und von Erkundungsgängen. Hinauf ging es zum Montjuic – einem Hügel westlich des Zentrums. Hier steht das Estadi Olympic mit der klassistischen Fassade, das für die Weltausstellung 1929 errichtet und für die Olympischen Spiele 1992 renovierte wurde.Heute wird das Stadion vor allem für musikalische Gr0ßveranstaltungen genutzt.

Einige weitere Eindrücke :

 

Kolumbussäule

Seilbahn Hafen – Montjuic

Rambla

Laterne von Gaudi

 

 

 

 

 

 

 

Bei einem anderen Ganztagesausflug stand Salvador Dali im Mittelpunkt. Zuerst machten wir aber einen kurzen Zwischenstopp in Girona im Nordosten Kataloniens. Die Stadt zeichnet sich durch ein Panorama von Kirchtürmen, Wehranlagen und der Kathedrale  Santa Maria aus.

 

 

 

Überall in Katalonien wird das Unabhängigkeisbestreben durch Plakate oder Fahnen zum Ausdruck gebracht.

Dann ging es nach Figueres, der Geburtsstadt Salvador Dalis (1904 – 1989),einem der Hauptvertreter des Surrealismus. In dem von ihm konzipierten Teatre Museu Dali sind seine Werke ausgestellt. Durch seine rote Farbe und die Gestaltung der Außenfassade ist das Museum schon von außen extravagant.

Abgerundet wurde die Reise durch einen Ausflug in die Natur der Costa Brava. Die Bilder dokumentieren einige Stationen.

Fischerdorf Cadaques                                              Dalis Haus in Cadaques

 

Mittelalterliche Stadt Pals

Küste bei Calella de Palafrugell

 

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Unterwegs in Norddeutschland

Zwei Wochen waren wir unterwegs in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg. Unser erstes Ziel war Hitzacker an der Elbe. Hier waren wir mit unserer Freundin Babsi verabredet, um die Stadt, das Wendland und die Elbtalauen zu erkunden.

Hitzacker ist von der Jeetze und der Alt-Jeetze umschlossen – die hübsche Altstadt liegt also auf einer Insel. An vielen Häusern findet man Hinweistafeln über Hochwassermarken und Informationen über die Geschichte speziell dieses Hauses.

Der Weg von unserer Pension ins Zentrum führte uns immer am nördlichst gelegenen Weinberg Deutschlands vorbei.( Es gibt einige Standorte, die dies für sich in Anspruch nehmen.)

Mit dem PKW starteten wir zu einer kleinen Rundtour durch das nahegelegene Wendland. In Lüchow  auf dem Schlossberg steht weithin sichtbar der 22 m hohe Amtsturm. Er ist neben wenigen anderen Gebäuden übrig geblieben von dem gr0ßen verheerenden Brand, der die Stadt 1811 fast vollständig vernichtete.

Das Wendland ist bekannt für seine Rundlingsdörfer. Wir besuchten das wohl bekannteste Exemplar, nämlich Lübeln.

Museum

In den folgenden Tagen brachte uns die Fähre in Hitzacker auf die andere Elbseite – Radfahren war angesagt: Einmal Elbe abwärst , einmal aufwärts.

Der Elberadweg verläuft auf beiden Seiten des Flusses. Auf der Ostseite – im früheren Grenzgebiet der DDR – ist er besonders gut ausgebaut. Diese dünnbesiedelten Auen sind Storchenland. Auf vielen Gehöften konnten wir sie mit ihren Jungen beobachten.

Eine Gedenkstätte weckte unerfreuliche Erinnerung.

 

 

Im Verlauf der Touren kamen wir auch an der Festung Dömitz vorbei.

Ein Relikt aus früherer Zeit ist die 1945 nach einem Luftangriff der Amerikaner gesprengte Eisenbahnbrücke über die Elbe.Sie war 986 m lang. Weil sie die innerdeutsche Grenze überquerte, verblieb der Wiederaufbau. In der Nähe wurde 1990/91 eine neue Straßenbrücke errichtet.

 

Die zweite Woche verbrachten wir in Kappeln an der Schlei in Schleswig-Holstein. Die Schlei erstreckt sich wie ein Fjord über 40 km Länge und bis zu 4 km Breite von Schleimünde bis nach Schleswig.

In der lebhaften Stadt Kappeln gibt es etliche bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten. Das gilt vor allem für die Holländer Windmühle Amanda. Sie ist mit 32 m die höchste Windmühle Schleswig-Holsteins und das Wahrzeichen der Stadt. Das Kulturdenkmal beherbergt im 1. Obergeschoss die Touristinformation und bietet auf einer Galerie einen wundervollen Ausblick auf die Stadt.Unmittelbar angeschlossen ist ein historisches Sägewerk.

In der Schlei direkt neben der modernen Klappbrücke befinden sich die einzigen noch funktionstüchtigen Heringszäune Europas. ( Sie werden aber  aktuell zum Fang nicht mehr genutzt.) Sie stammen aus dem 15.Jahrhundert und sind eine verblüffend einfache Fischfanganlage: Heringe schwimmen jedes Jahr im Frühjahr von der Ostsee zu ihren Laichplätzen in der Schlei und geraten  dann in den reusenartigen Flechtzaun, an dessen Ende sich ein Fangnetz befindet.

Die Brücke öffnet immer 15 Minuten vor der vollen Stunde.

In der Stadt laden übrigens hier und da Strandkörbe zum Verweilen ein.

Wir unternahmen einige Radtouren entlang des Flusses und auch zur nahen Ostsee.Unterwegs kamen wir auch nach Arnis. Arnis ist mit weniger als 300 Einwohner und mit 0, 45 km² Fläche die kleinste Stadt Deutschlands.

In der Nähe von Kappeln wohnen meine Schwester und Schwager, meine Nichte und ihr Lebenspartner. So bot sich die Gelegenheit zu einigen gegenseitigen Besuchen, die uns sehr erfreut haben, da wir uns  längere Zeit nicht mehr gesehen hatten.

Auf der Heimfahrt hielten wir noch für einen Zwischenstopp in Schleswig und machten einen Spaziergang um Schloss Gottorf und auch in der ehemaligen Fischersiedlung Holm.

Holm

Letzte Station unserer Reise war Hamburg. Mit unserem Sohn und seiner Freundin erkundeten wir 2 „Ecken“ der Stadt.Einmal die Parkanlage Planten und Blomen – die „Grüne Lunge “ mitten in der Stadt.

Fast nebenan liegt das „Gängeviertel„, so wurden in Hamburg besonders eng bebaute Wohnquartiere in der Alt- und Neustadt bezeichnet. In den Vierteln wohnten meist ärmere Bevölkerungsschichten. Viele Gängeviertel wurden abgerissen, nur vereinzelte Bauten sind bis heute erhalten. Künstler aller Art haben sich dort niedergelassen.

Am letzten Tag in HH hatten wir im Operettenhaus Karten für das Musical „Tina Turner“. Es wird die Lebensgeschichte der Sängerin in deutscher Sprache in Songs und Texten vorgetragen, ihre Hits aber in Englisch. Der Hauptdarstellerin gelang das mit viel Temperament und Schwung grandios. Wir waren begeistert.

 

 

 

 

 

 

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Wernigerode am Harz

Wir haben uns 4 Tage Zeit genommen, um einmal Wernigerode und sein Umland ein bisschen zu erkunden. Die Stadt mit ihren  35000 Einwohnern ist   geprägt durch den mittelalterlichen Stadtkern mit seinen Fachwerkbauten, z. B.  das wunderschöne Rathaus.

Hoch über  der Stadt erhebt sich das Schloss. Ursprünglich aus einer um 1110 erbauten Burg hervorgegangen, stellt es sich heute als ein Bauwerk aus verschiedenen  Epochen mit Elementen aus Romantik, Spätgotik und Barock dar.

 

 

Eine erste Wanderung führte uns auf den „Armeleuteberg“, den Hausberg von Wernigerode. Der Name stammt aus dem 17. Jahrhundert, als sich dort ein Hospital für Arme befand (heute ein Gasthaus). Der Aufstieg auf 462 m führte uns  auch zum Kaiserturm. Dieser wurde 1902 zu Ehren von Kaiser Wilhelm II errichtert. Der Bau von Kaisertürmen stellt sich ähnlich dar wie der Bismarckkult  und dem damit verbundenen Bau von Bismarcktürmen.

Auf dem Rückweg kamen wir zu unserer Überraschung an einer Anlage mit 4 verschiedenen  Mattensprungschanzen vorbei. Dort finden im Sommer regelmäßig Wettkämpfe statt.

Am nächsten Tag ging es zur „Steinernen Renne“ ( Rinne). Es stellte sich als sehr mühsam heraus, in der Schlucht des Flusses Holtemme mit zahlreichen kleinen Wasserfällen und Stromschnellen vorwärtszukommen und die 250 Höhenmeter zu bewältigen.

Schon im 19. Jahrhundert gehörte dieses Naturschauspiel zu einer der meist besuchten Schönheiten des Harzes. Beim Bau der Harzquer- und Brockenbahn wurde sogar am unteren Schluchtanfang ein Bahnhof errichtet.

Daneben  steht ein ehemaliges Wasserkraftwerk ( Industriedenkmal) , das zur Versorgung eines Granitwerkes gebraucht wurde.. Auf diesem Gelände entstand 1944 eine KZ-Außenanlage mit 500 Häftlingen. Am oberen Ende der Schlucht steht  die Waldwirtschaft Steinerne Renne – bis heute für Besucher nur zu Fuß zu erreichen.

Nach so einem anstrengenden Tag legten wir wandermäßig eine Pause ein und fuhren zu Zielen im Harzvorland – zuerst zur Rappbodetalsperre (höchste Staumauer in Deutschland) bzw. zur Hängebrücke „Titan“, die sich mit 458 m Länge und in 100 m Höhe über die Bode spannt. Beim Überqueren schwankte die Brücke doch deutlich – auch wegen eines kräftigen Seitenwindes –  sodass wir uns an den Seilen lieber festhielten. Ein tolles Erlebnis!

Danach ging es weiter nach Quedlinburg ( Weltkulturerbe). In der historischen Altstadt mit verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen stehen ca. 2000 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten. Am Marktplatz befindet sich das Renaissance-Rathaus mit der Rolandstatue davor.

Auf dem Schlossberg erhebt sich die Stiftskirche. Von dort hat man einen großartigen Blick auf die Stadt und die kleinen Gärtern entlang der Schlossmauer.

Nicht weit entfernt im Harzvorland gibt es die „Teufelsmauer“. Sie ist eine  aus hartem Sandstein bestehende Felsformation, die auf einer Länge von 20 km an 3 Stellen zu Tage tritt, u.a. bei Blankenburg, und ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Viele Geschichten ranken um diese Erscheinung. Einer Sage nach geht es um einen Streit zwischen Gott und dem Teufel.  Sie beginnt so: “ Das Land, dass der Satan mit einer riesigen Mauer in einer Nacht umbaut, könne er behalten…..“

 

 

 

 

 

Am letzten Tag unseres Aufenthaltes unternahmen wir eine schöne Wanderung auf dem Europawanderweg (E11), klassifziert auch als Wanderweg „Deutsche Kaiser und Könige“ sowie als Klosterweg von Wernigerode zum Kloster Drübeck, das sich aber leider als nicht sehr sehenswert  darstellte. Unterwegs passierten wir folgenden Hinweis:

Abschließend bleibt festzustellen, dass wir unsere Unternehmungen immer bei trockenem, aber doch recht kühlen Temperaturen durchführen konnten. Den Brocken haben wir auch deswegen nicht bestiegen – an einem Tag lag dort oben noch Schnee und es stürmte heftig.

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Teneriffa – Urlaub mit Licht und Schatten

Wir hatten für den Aufenthalt den Ort Puerta del Santiago im Westen der Insel ausgesucht  (südlich von  Nr. 13 auf der Karte, durch Mausklick zu vergrößern)

Hotel Barcello Santiago mit Poolanlage

Das Hotel liegt auf einem Felsplateau direkt über dem Meer mit Ausblick auf die imposanten Felswände Los Gigantes, die nördlich des Ortes bis zu einer Höhe von 500 m emporragen.

Diese Pools befinden sich übrigens auf dem Dach des Hotels im 6.Stock. Von dort und auch von unserem Balkon konnten wir den grandiosen Ausblick auch auf die Nachbarinsel Gomera genießen, die sich allerding häufig unter einer  Wolkendecke versteckte.

Zwischen dem kleinen Yachthafen und den Felwänden  liegt ein dunkler Sandstrand. In der Nähe befindet sich auch ein Naturschwimmbecken. Beide Bademöglichkeiten haben wir jedoch nicht genutzt, sondern lieber die Swimmingpools  des Hotel bevorzugt.

Unser erster Ausflug in das Tenno – Gebirge ging in das Hochtal von Santiago del Teide. Der Linienbus brachte uns auf einer engen Straße mit vielen Serpentinen auf über 1000 m Höhe. Viel zu sehen gab es in dem Ort nicht. Auffällig ist die Dorfkirche San Fernando mit ihren weißgekalkten Kuppeln. Im Rathaus nebenan wird eine bunt geschmückte Madonna aufbewahrt, die sicher auf einer Prozession auf den Calvarienberg nah beim Ort getragen wird.

Nach einer Wanderung kehrten wir mittags in einer Taverne ein und ließen uns eine Paella servieren, die auch recht gut schmeckte.Doch leider stellte sich heraus, dass sie zuerst bei Heidi und mit Verzögerung auch bei mir zu einer Magenverstimmung führte, die uns 2 /3 Tage „außer Gefecht“ setzte: Keine anstrengenden Wanderungen mehr und Schonkost am so leckeren abendliche Büfett!! So mussten wir uns mit Spaziergängen in der Umgebung begnügen und die Pools mehr frequentieren als uns lieb war.

Übrigens, die so berühmte gewaltige Masca -Schlucht im Tenno- Gebirge ist für Touristen gesperrt: Zu großer Andrang und zu gefährlich!

Vom Hotel aus konnten wir auch eine Gruppe von Delfinen beobachten. Aufmerksam wurden wir auf sie, weil einige Boote sehr langsam die Küste entlang fuhren. Sie begleiteten offesichtlich die Delfine. So haben auch wir sie entdeckt,wenn sie aus dem Wasser glitten. Später haben wir erfahren,dass sie sich regelmäßig hier an der Steilküste aufhalten. ( Für ein Foto war die Entfernung zu gr0ß.)

An einem Tag haben wir uns aber doch noch ein Auto gemietet und sind die Küste entlang nach Süden bis in die Nähe des Flughafens zum Ort El Medano gefahren. ( Karte Punkt 3) Teneriffa verfügt ja nur über sehr wenige Sandstrände. Einer davon liegt bei El Medano.Wir wussten nicht , dass der Ort insbesondere füt Kitesurfer weltberühmt ist, denn hier weht eine sehr beständige  heftige Brise.

Die Landschaft ist geprägt durch die Montana Roja (171 m hoch) – zwei ehemalige Vulkankegel, die wir umwanderten.

Trotz aller Widrigkeiten: Wenn wir abends auf unserem Balkon saßen und den Sonnenuntergang hinter Gomera beobachteten und uns klarmachten, dass es zur selben Zeit in Deutschland schneite  und wir die Tage bei ca. 20 Grad erleben durften, dann ging es uns doch wieder recht gut.

 

 

 

 

 

 

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Nürnberg – Sexten/Moos – Kitzbühel/Kirchberg

Sehr oft haben wir schon auf unseren Fahrten gen Süden  Nürnberg passiert. Diesmal haben uns die DT. Meisterschaften  der Leichtathlethik zu einem längeren Aufenthalt verleitet.  Von den 2 Tagen, die wir im Stadion waren, werde ich aber nicht berichten. Interessierte werden die Ergebnisse sowieso den Medien entnommen haben.

Wir waren einen Tag früher angereist, um die Stadt ein wenig kennenzulernen. Die wirklich schöne Altstadt ist durch die Pregnitz geprägt.

Beim Rundgang kommt man am „Schönen Brunnen“ vorbei. Die 40 Figuren repräsentieren das Weltbild des Heiligen Römischen Reiches.

Beherrscht wird die Altstadt von der Kaiserburg.

In der Nähe das Albrecht- Dürer-Haus und Fachwerkhäuser.

Einen ganz anderen Eindruck vermittelt natürlich das Zeppelin – Feld mit dem Aufmarschgelände während des Hitler- Regimes. Heutzutage werden auf dem Areal manchmal Autorennen veranstaltet.

 

Nach einer Fahrt über den Brenner in das Hochpustertal hatten wir unser nächstes Ziel, nämlich Sexten bzw. den Ortsteil Moos in 1340 m Höhe erreicht.

Von unserer Ferienwohnung hatten wir einen wunderbaren Blick in das herrliche Fischleintal, das wir auch gleich am nächsten Tag bis zur Talschlusshütte hinaufgewandert sind (1548 m).

Unser Hauptinteresse galt den „Drei Zinnen“ ( auf der Karte nicht zu sehen). Uns wurde empfohlen, möglichst früh dahin aufzubrechen, weil sonst der Parkplatz am Ende der Mautstraße  (30 Euro pro Auto) zu überfüllt wäre. Nach einer Stunde Fahrzeit waren wir auch dann schon um ca. 8 Uhr dort – ohne Stau – und starteten zu der Umwanderung dieser faszinierenden Gipfelformation. Wir brauchten dafür ungefähr 4 Std. Auf der Wanderung in rund 2300 bis 2400 m Höhe  gilt es Täler und Anstiege zu bewältigen, also durchaus anstrengend. Als wir vor vielen Jahren schon einmal dort waren, ist uns das nicht so in Erinnerung geblieben. Man wird halt älter!!

Die höchste, mittlere Zinne ist 2999 mhoch.

Drei Zinnenhütte – 2405 m

Übrigens hatten wir an all den Tagen  hier in  den Sextner Dolomiten wunderbares Sommerwetter – nachts kühlte es sich angenehm ab, oben in den Bergen konnte man es bei ca. 25 Grad gut aushalten. Auf der Karte kann man erkennen, dass es bei Moos 3 Bergbahnen gibt, die wir auch alle in Anspruch genommen haben, um dann in 2000 m Höhe zu herrlichen Almwanderungen aufzubrechen. Üblicher Weise weiden auf den Almwiesen Kühe. Überrascht waren wir, als wir auf einmal auf eine Pferde- und Eselherde trafen.

 

Sie gehören zur Malgaklamm -Alm.

Heidi war auf all unseren Wegen begeistert von der Blumenpracht in den Dolomiten.

Einige Beispiele – ( Mit einem Mausklick lassen sich alle Fotos vergrößern.)

Enzian

Türkenbund

 

Orchidee

Weiter Toureneindrücke:

Man muss ja auch mal Rast machen

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann am liebsten so!!!!!!!!!

 

 

 

 

 

 

Die dritte Station unserer Reise war Kirchberg in Tirol (837 m),  5 km von Kitzbühel entfernt. Den Ort hatten wir ausgesucht, weil es in Fußnähe die Fleckalmbahn gibt, die uns auf ca. 1800 m Höhe brachte. Das war auch notwendig, denn im Tal es war mit 30 Grad zum Wandern zu heiß. Von der Bergstation führte ein kurzer Abstieg zur berühmten Abfahrtsstrecke Hahnenkamm.

Auch im Grünen ist die „Streif“  eine Herausforderung. Wir konnten uns nicht vorstellen, wie man diese Steilheit mit Ski meistern kann.

Heidi konnte aus dem Starthaus den „Schuss“ noch intensiver nachempfinden.

Siegerliste im Starthaus

Die Kitzbüheler Alpen sind total auf Wintersport ausgelegt. Der Schnee wird z.T. gehortet, damit die Saison schon am 26.Oktober eröffnet werden kann. Überall werden Lifte- und Beschneiungsanlagen gebaut oder vergrößert, obwohl es schon reichlich davon gibt.

Wir sind an einem anderen Tag auch auf das Kitzbüheler Horn (1997 m) gefahren. dort hat es uns aber wegen der vielen Bauarbeiten nicht gefallen. Vom Ort Kitzbühel selbst haben wir übrigens  nichts gesehen – es war uns im Tal zu heiß.

Ohne längere  Staus auf der Autobahn haben wir dann an einem Tag Wennigsen wieder erreicht.

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Altes Land

Bevor es in das Alte Land ging , verbrachten wir das Wochenende in Hamburg. Abends war ein Besuch in Schmidts Tivoli mit dem Musical „Heiße Kiste“ angesagt. Das Musical spiegelt mit  viel Schwung das pralle Leben auf der Reeperbahn wider.Natürlich bedient es sich dabei aller Klischees, aber es hat uns viel Vergnügen bereitet.

Den Sonntag verbrachten wir mit unserem Sohn und seiner Freundin in ihrem Schrebergarten in Finkenwerder.

Im Alten Land hatten wir als zentralen  Standort in Jork das „Gästehaus Rieper“ ausgesucht. Dies war übrigens unsere erste Reise mit neuem PKW und neuen Falt-E-Bikes.

Der Obsthof kann auf eine 400jährige Familientradition zurüchblicken. Wir haben  uns in dem Haus und seinem gediegenen Ambiente sehr wohl gefühlt.

In diesen Tagen war die Kirschernte in vollem Gang. Immer wieder wurden wir durch folgende Hinweisschilder irritiert:

Wir erfuhren von einem Obstbauer, dass „Dachkirschen“ nicht , wie wir erst annahmen, auf dem Dach wachsen, sondern die Plantagen werden  durch große Zeltbahnen „überdacht“, um die Kirschen vor Nässe oder Kälte zu schützen.

Bei herrlichem Wetter haben wir unsere Fahrräder ausgiebig genutzt. Natürlich ging  es zuerst an die Elbe nach Grünendeich und dem  Lühe-Anleger der Elbfähre nach Schulau.

 

 

 

Ein weiteres Ziel war die Hansestadt Stade. Der alte Hafen mit seinen Patrizierhäusern, dem ehemaligen Schwedenspeicher und dem Holzkran sind in jedem Fall einen Besuch wert.

 

Auf dem idyllischen Este-Radweg fuhren wir am folgenden Tag nach Buxtehude.Auf der Tour kamen wir immer wieder an schmucken Obsthöfen vorbei, überquerten eine kleine Brücke, die uns an Holland erinnerte,  beobachteten Jungstörche bei ihren ersten zaghaften Flugversuchen.

Buxtehude hat ebenfalls eine sehenswerte Altstadt mit einer grachtenartigen Fleetanlage.

In der  Hanse- und Märchenstadt liefen Hase und Igel ihr berühmtes Wettrennen. Deswegen findet man die beiden auch in allen Variationen  in der Stadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit: Gut, dass wir die E-Bikes hatten und uns somit der häufige Gegenwind nicht beeinträchtigte.

 

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Braunlage im Oberharz

Nach Pfingsten haben wir uns  5 Tage mit unserer Freundin Babsi in Braunlage  aufgehalten. Wandern war angesagt, was wir dann auch reichlich betrieben haben.

Erstes Ziel war natürlich der Hausberg Braunlages – der Wurmberg. Beim Auf- und Abstieg kamen wir auch an Skisprungschanzen vorbei, wobei die Anlage Richtung Osten mit Auslauf zur ehemaligen DDR-Grenze hin wohl  schon lange nicht mehr benutzt wurde.

  West                                                OST

Die vielen Lifte und Beschneiungsanlagen deuten darauf hin, dass auf dem Wurmberg vor allen Dingen Wintersport betrieben wird.

Jetzt sahen die Pisten und auch das Wasserreservoir wirtklich nicht so attraktiv aus. Das Wasser braucht man im Winter für die Schneekanonen.

  

 

 

 

 

 

 

Am Wegesrand auf dieser und den anderen Wanderungen galt es immer auf Hinweistafeln aus Holz und auch aus Stein zu achten.

 

 

 

 

 

 

 

Den Brocken habeb wir nicht erklommen, aber wir hatten ihn immer wieder im Blickfeld.

Man muss sich ja auch mal ausruhen

Ein Tag war verregnet. Das gefiel den beiden Damen überhaupt nicht. Aber am nächsten Tag sah es schon viel freundlicher aus.

Erschreckend für uns war die Tatsache , dass gr0ße Flächen im Oberharz, also im Nationalpark, wie ein Gespensterwald auf uns wirkten. Nach den verschiedenen Orkanen der letzten Zeit ist der Wald tot und besteht vorwiegend aus umgekippten oder abgesägten  Bäumen mit viel Trockenholz. Die Borkenkäfer werden sich freuen. Wir waren dagegen entsetzt.

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